Das tut weh: Welche Auswirkungen hat der Boey-Ausfall auf den FC Bayern?

Sacha Boey wird dem FC Bayern München wieder nicht zur Verfügung stehen. Der französische Außenverteidiger hat gesundheitliche Probleme.

München - Sacha Boey hat sich beim Geheimtraining am Montag wieder verletzt. Der FC Bayern München verkündete anschließend eine Bänderverletzung im linken Sprunggelenk. Seit seiner Ankunft im Januar dieses Jahres ist es bereits die vierte Verletzung (Muskelfaserriss, Muskelbündelriss, Meniskusriss). Er wird innerhalb kürzester Zeit sein 27. Spiel für die Münchner verpassen. Der 24-Jährige kam überhaupt erst zehnmal für den deutschen Rekordmeister zum Einsatz.

Boey fehlt fast immer verletzt

Dabei sind für Boey rund 30 Millionen Euro an Galatasaray Istanbul geflossen. Sportdirektor Christoph Freund wollte Ex-Trainer Thomas Tuchel eine weitere Option zur Verfügung stellen. Doch der französische Außenverteidiger war seitdem praktisch nie durchgängig fit. Mit Ausnahme der Saison 2022/23 hatte Boey auch in der Türkei in den vergangenen Jahren stets mit Verletzungen zu kämpfen.

Dabei klang der pfeilschnelle Rechtsverteidiger Ende November im Gespräch mit Sport 1 noch optimistisch: „Ich fühle mich absolut wohl in München. Ich habe etwas Anlaufzeit gebraucht, weil ich immer sehr viel analysiere und hinterfrage. Ich spreche viel mit den Leuten und es wird einem hier leichtgemacht, sich zu öffnen. Inzwischen komme ich mit der Sprache immer besser klar, was mir das alltägliche Leben deutlich leichter macht. Insgesamt bin ich sehr zufrieden mit der Entwicklung - und ich hoffe, dass es stetig besser wird.“

Muss FC Bayern im Winter doch aktiv werden?

Der FC Bayern wird genauestens prüfen müssen, wie es mit Boey weitergehen kann. Reicht es bei ihm körperlich aus, um das Mammutprogramm bei den Münchnern schultern zu können? Trainer Vincent Kompany musste rechts hinten beinahe die komplette Hinserie über improvisieren, was er vor allem mit Raphaël Guerreiro und Konrad Laimer tat. Er wird dies somit auch im Spitzenspiel zum Jahresausklang gegen RB Leipzig (Freitag/20.30 Uhr) tun müssen. Boey konnte somit auch den bitteren Ausfall von Josip Stanisic nicht zur Eigenwerbung nutzen.

Die Defensivoptionen sind somit rar gesät beim FC Bayern. Müssen die Münchner somit doch noch einmal ihre Position überdenken und aktiv werden auf dem Transfermarkt? In Manier von Uli Hoeneß hatte Sportvorstand Max Eberl nach der Niederlage in Mainz (1:2) noch gesagt, dass man „keinen Geldscheißer“ habe. Dennoch wird es vor allem in der hintersten Reihe immer dünner.

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