Hammer vor Japan GP: Aston Martin will Team verkaufen

Aston Martin ist auf der Jagd nach frischem Kapital und verabschiedet sich daher von seinen Anteilen am Formel-1-Team. Stellt dies das Aus des Herstellers in der Startaufstellung dar?

Frankfurt/London – Aston Martin Lagonda gehört zu den Marken, bei denen Motorsport zur DNA gehört. Kein Wunder, dass der britische Autobauer auch seit einigen Jahren in der Königsklasse vertreten ist. Doch die Krise in der Automobilbranche geht auch an Aston Martin nicht spurlos vorbei und das hat auch Folgen für das Engagement in der Formel 1.

Lawrence Stroll investiert weitere Millionen in Aston Martin

Um die klammen Kassen des britischen Autobauers aufzufüllen, sollen über 125 Millionen Pfund (rund 150 Millionen Euro) beschafft werden. Ein Teil des Geldes kommt aus der Tasche von Lawrence Stroll und seinem „Yew Tree Konsortiums“, das seine Anteile auf etwa 33 Prozent erhöhen will.

„Ich freue mich, meine unerschütterliche Unterstützung und mein Engagement für Aston Martin deutlich zu unterstreichen“, betonte Stroll. „Seit 2020 haben meine Partner im Yew Tree Consortium und ich rund 600 Millionen Pfund in das Unternehmen investiert. Die geplante Investition verdeutlicht einmal mehr mein Vertrauen in diese außergewöhnliche Marke.“

Aston Martin verkauft Teamanteile – Name bleibt aber

Zusätzliches Geld soll durch den Verkauf der Minderheitsanteile am Formel-1-Team generiert werden, das einst vom inzwischen verstorbenen Eddie Jordan gegründet wurde. Diese werden auf rund 74 Millionen Pfund (ca. 88,5 Millionen Euro) geschätzt. Aston Martin wird aber nicht aus der Startaufstellung verschwinden.

„Dank eines langfristigen Sponsoringvertrags, der die bestehende Partnerschaft zwischen Aston Martin und dem Aston-Martin-F1-Team festigt, wird unsere Marke auch in den kommenden Jahren auf höchstem Motorsportniveau vertreten sein“, betonte Stroll. Wenig verwunderlich, denn der Kanadier hat noch Großes mit dem Rennstall vor. So holte Aston Martin erst den Star-Designer Adrian Newey. Und auch an Max Verstappen soll man ein hohes Interesse haben. (smo)

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