Paris - Mats Hummels hat wenige Stunden vor dem EM-Spiel gegen Polen sein Comeback in Aussicht gestellt. - und damit für einigen Wirbel gesorgt-
Update: Thomas Hitzlsperger war der erste deutsche Fußballer, der sich öffentlich zu seiner Homosexualität bekannt hat. Für die ARD ist er bei der EM 2016 als TV-Experte dabei. Das müssen Sie über ihn wissen.
Vor der zweiten Turnier-Partie der deutschen Nationalmannschaft am Donnerstag (21.00 Uhr/ZDF) in Paris verbreitete der 27 Jahre alte Innenverteidiger über seinen Twitter-Kanal: „Bereit für mein erstes Spiel bei dieser EM!“
Bereit für mein erstes Spiel bei dieser EM! / All set for our match vs. Poland! pic.twitter.com/G04aH70Ais
— Mats Hummels (@matshummels) 16. Juni 2016
Hummels hatte sich im DFB-Pokalfinale vor 26 Tagen einen Muskelfaserriss in der Wade zugezogen. Das Abschlusstraining am Mittwochabend im Stade de France war nochmals ein Härtetest für Hummels. „Alles klar für unser Match gegen Polen“, übermittelte der Neu-Münchner am Spieltag aus dem Mannschafts-Quartier in Paris. Normalerweise sind die Aufstellungen bis 90 Minuten vor dem Spiel geheim.
Kurz danach meldete sich Hummels noch einmal und sprach von einem „Missverständnis-Alarm“. Sein Comeback sei noch nicht klar: „Die Aufstellung kenn ich noch nicht“, bemerkte der Weltmeister: „Das bedeutet nur, dass ich wieder fit wäre, falls das gefragt sein wird.“
Missverständnis-Alarm die Aufstellung kenn ich noch nicht...das bedeutet nur, dass ich wieder fit wäre falls das gefragt sein wird
— Mats Hummels (@matshummels) 16. Juni 2016
Bundestrainer Joachim Löw wollte erst noch mit der medizinischen Abteilung und dem Spieler selbst Rücksprache nehmen und dann über eine Startelf-Rückkehr von Hummels entscheiden. „Sollte er noch irgend welche kleine Beschwerden haben, geht man im zweiten Spiel nicht das Risiko ein“, hatte Löw erklärt. Beim 2:0 zum Turnieraustakt gegen die Ukraine war Shkodran Mustafi neben Jérôme Boateng in der Innenverteidigung zum Einsatz gekommen.
dpa