Marmoush-Ersatz Wahi? Geduld ist gefragt bei der Eintracht

Die Nachfolge von Omar Marmoush bei Eintracht Frankfurt lässt weiter auf sich warten. Trainer Dino Toppmöller muss weiterhin geduldig sein.

Frankfurt - Der über 80 Millionen Euro schwere Verkauf von Omar Marmoush an Manchester City liegt ziemlich genau zwei Wochen zurück. Wenige Tage später präsentierte Eintracht Frankfurt mit Elye Wahi den potenziellen Nachfolger. Für den Franzosen müssen die Hessen im Gesamtpaket bis zu 25 Millionen Euro an Olympique Marseille überweisen. Die Erwartungshaltung an den neuen Angreifer, der eine große Lücke schließen soll, ist im Umfeld ist dementsprechend groß.

Toppmöller stellt klar: Wahi keine Option für Eintracht-Kader

Doch die Zuschauer müssen noch warten, bis sie den 22-Jährigen erstmals zu Gesicht bekommen. „Wir gehen gleich noch raus auf den Trainingsplatz. Elye wird erstmals teilintegriert mit den Jungs, die auf dem Platz trainieren. Dort werden wir uns einen ersten Eindruck verschaffen“, erklärte Trainer Dino Toppmöller. Er stellte aber auch mit Blick auf das Duell gegen den VfL Wolfsburg klar: „Er ist definitiv noch keine Option für den Kader am Sonntag.“

Im Umfeld des Klubs geht die Sorge um, dass es eine Geduldsprobe wie vor zwölf Monaten bei Hugo Ekitiké geben könnte. Der jetzige Stürmer Nummer eins kam am „Deadline Day“ der Wintertransferperiode von Paris Saint-Germain und musste mehrere Monate körperlich aufgebaut werden. Bei Wahi sollte es trotz des nicht optimalen Starts deutlich zügiger vorangehen. Er kämpfte zuletzt zwar mit einer Oberschenkelverletzung. Allerdings sammelte er Spielpraxis und stand in Marseille rund 600 Minuten auf dem Platz. Die nötige Luft sollte also vorhanden sein.

Wird Eintracht noch einmal aktiv auf dem Transfermarkt?

Dennoch stellt sich die Frage: Reicht der Stürmer als Neuzugang aus, um die großen Ziele zu erreichen in Bundesliga und Europa League? Oder muss Sportvorstand Markus Krösche noch einmal aktiv werden auf dem Transfermarkt? Es ist weiterhin nicht auszuschließen, dass die Frankfurter ein weiteres Mal zugreifen. Toppmöller schlägt aber keinen Alarm: „Grundsätzlich fühlen wir uns so aufgestellt, dass wir die Aufgaben mit der Verpflichtung von Elye bewältigen können. Es darf sich aber keiner mehr verletzen und die Jungs müssen ihre Leistung auf den Platz bringen.“

Sprich: Can Uzun, Ansgar Knauff, Hugo Ekitiké und Nathaniel Brown sind hauptsächlich gefragt. Die zweite Reihe konnte sich beim Europa League-Duell in Rom nicht anbieten: Farés Chaibi enttäuschte vollständig, Igor Matanovic blieb nach Einwechslung blass, Junior Dina Ebimbe hadert nach seinem geplatzten Wechsel nach Monaco. Immerhin Jean-Matteo Bahoya hatte angedeutet, was in ihm steckt, er war der Lichtblick. Insgesamt aber kommt aktuell zu wenig Energie von der Bank. Auch deshalb geht der Blick noch in Richtung Transfermarkt. Geld sollte vorhanden sein nach dem großen Marmoush-Verkauf.

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