Spekulationen über Türkei-Transfer: Eintracht-Verteidiger äußert sich

In der Türkei kursierten zuletzt zahlreiche Spekulationen über einen anstehenden Transfer von Tuta. Der Verteidiger von Eintracht Frankfurt möchte jedoch bleiben.

Frankfurt - Erst Fenerbahce und nun auch Galatasaray - die großen türkischen Klubs aus Istanbul klopften bei Tuta an und zeigten ernsthaftes Interesse an einem Transfer des Innenverteidigers von Eintracht Frankfurt. In der Berichterstattung ging es bereits so weit, dass sich die Klubs geeinigt hätten. Die Hessen dementierten zwar diese Endgültigkeit. Dass es aber Kontakte zu den Vereinen gab, ließ man hingegen mehr als nur offen. Es loderte etwas im Hintergrund …

Tuta stellt klar: „Will in Frankfurt bleiben“

Tuta selbst erklärte vor dem Duell der Eintracht bei der AS Rom: „Ich bin vor sechs Jahren zur Eintracht gekommen. Ich führe mit meiner Frau viele Gespräche. Wir haben noch ein Baby bekommen und deshalb sprechen wir besonders viel. Wir haben die klare Haltung, dass wir in Frankfurt bleiben und nach vorne schauen wollen. Ich habe auch schon mit Markus Krösche (Sportvorstand, Anm. d. Red.) und Dino Toppmöller (Trainer, Anm. d. Red.) gesprochen.“ So deutlich kann man ein Transferfenster für den Winter schließen.

Der Brasilianer, der im Januar 2019 aus São Paulo kam und über eine Leihe nach Belgien zum Nachfolger des beliebten Kapitäns David Abraham herangeführt, hegt derzeit also keinerlei Abgangsgedanken. Er fühlt sich äußerst wohl in der Mainmetropole und zählt inzwischen zum Inventar des Klubs. Tuta gehört zu den Europa League-Helden von 2022. Aktuell habe er das Gefühl, dass mit der Eintracht ein ähnlicher Run wie vor fast drei Jahren wieder möglich sei.

Verlängert Tuta seinen Vertrag in Frankfurt?

Mitspieler und Trainerteam haben ihm seine eindeutige Entscheidung für einen Verbleib bei den Frankfurtern erleichtert. Die weitere Zukunftsfrage sollte dennoch bald geklärt werden. Der Kontrakt von Tuta läuft 2026 aus und Krösche wird verhindern wollen, mit ihm ins letzte Vertragsjahr zu gehen. Einen zweiten Fall Evan N‘Dicka und Daichi Kamada, die trotz hoher Marktwerte ablösefrei von Bord gingen, soll sich nicht wiederholen. Im Sommer stellt sich dann die nächste Frage: Verlängerung - oder Verkauf? Die Eintracht hofft auf eine Unterschrift unter ein neues Vertragspapier.

Denn die Gerüchteküche rund um Tuta brodelt schon länger. Bereits im vergangenen Sommer bekundeten Vereine aus der Heimat ihr Interesse an einer Verpflichtung. Die Spekulationen aus der Türkei in diesem Winter waren ebenfalls durchaus ernst zu nehmen. Tuta muss sich aktuell nach einer Verletzung wieder in die erste Elf kämpfen. Insgesamt spielt der 25-Jährige aber seine bisher stärkste und konstanteste Saison im Trikot der Eintracht.

Eintracht ist für einen Abgang gerüstet

Krösche hat aber schon vorgebaut, falls sich die Wege trennen. Aurèle Amenda kam zu Beginn der Saison von YB Bern nach Frankfurt, zudem startete Nnamdi Collins in seiner zweiten Saison bei der Eintracht durch. Sollte Tuta tatsächlich gehen, sind nur noch kleine Anpassungen in der Abwehrreihe nötig. Das eindeutig formulierte Ziel lautet aber, die Zukunft gemeinsam zu gestalten.

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