Die Vertragsverlängerung von Nene Brown durch Eintracht Frankfurt im Februar war eine Überraschung. Sportdirektor Timmo Hardung gibt Details preis.
Frankfurt – Am 27. Februar überraschte Eintracht Frankfurt mit der Verlängerung des Vertrags von Nathaniel „Nene“ Brown. Der U21-Nationalspieler war erst im letzten Sommer vom 1. FC Nürnberg nach Frankfurt gewechselt und ursprünglich bis 2029 vertraglich gebunden.
Eintracht-Sportdirektor erklärt Verlängerung von Brown
Sportdirektor Timmo Hardung erläuterte die Entscheidung zur Vertragsverlängerung bei Absolut Fußball, dem Fußballportal von Home of Sports: „Kein Spieler erhält nach einigen guten Spielen automatisch eine Vertragsverlängerung. Bei Nene war der Fall anders gelagert, sodass wir auf ihn zugegangen sind. Er ist dadurch ein Jahr länger an die Eintracht gebunden und wurde leistungsbezogen angepasst.“ Diese Anpassung sei für alle Beteiligten „eine gute Sache“.
Brown hatte einen schwierigen Start in Frankfurt. Obwohl er als Gewinner der Vorbereitung galt, hatte er einen schwachen Auftritt bei der Generalprobe in Valencia (2:3) und geriet ins Hintertreffen. Arthur Theate etablierte sich schnell als Verstärkung in der Viererkette, Niels Nkounkou erhielt weiterhin regelmäßig Einsatzzeiten.
Geduld war gefragt, bis Brown am 27. Oktober in der Schlussphase gegen Union Berlin (1:1) sein Bundesliga-Debüt feierte. Drei Tage später stand er in der Startelf und überzeugte beim Pokalsieg gegen Borussia Mönchengladbach (2:1). Sein erster Bundesligatreffer folgte beim 7:2-Sieg gegen den VfL Bochum. Die anfänglichen Schwierigkeiten waren überwunden.
Deshalb hat Brown bei der Eintracht verlängert
Brown, der siebenfache U21-Nationalspieler, hat sich von einem Pendler zwischen Bank und Tribüne zu einem Stammspieler entwickelt. Er hat bereits 1.561 Minuten auf dem Platz verbracht, was für ein Talent, das zuvor in der zweiten Liga spielte, beeindruckend ist.
„Ich fühle mich unglaublich wohl in Frankfurt“, sagte Brown kürzlich. „Es passt alles für mich. Die Mannschaft und das Trainerteam haben mich gut aufgenommen. Die Stadt gefällt mir gut. Und ich will mich weiterentwickeln.“ Diese Zufriedenheit führte dazu, dass er seinen Vertrag zu besseren Konditionen verlängerte.
Brown hat schon acht Scorerpunkte für die Eintracht gesammelt
Seine Gehaltsanpassung ist verdient, da Brown in der Bundesliga bereits drei Tore erzielt und fünf Vorlagen gegeben hat. Er profitiert von der Zusammenarbeit mit Jean-Matteo Bahoya, und zusammen bilden sie die „filigrane“ Seite, wie Trainer Dino Toppmöller es beschreibt.
Trotz der positiven Entwicklung mahnt Hardung zur Vorsicht: „Wir dürfen aber nicht vergessen, dass Nene noch jung ist. Es wird Spiele und Phasen geben, in denen er vielleicht weniger glücklich agiert – was völlig normal ist. So etwas darf ihn dann nicht aus der Bahn werfen.“ Hardung sieht eine vielversprechende Zukunft für Brown: „Er hat in seiner Karriere noch viel vor sich, wenn er weiterhin konzentriert arbeitet und demütig bleibt.“ Der Wechsel nach Frankfurt hat sich für den beliebten „Nene“ Brown definitiv ausgezahlt.