Eine besondere Ehre könnte Rocco Reitz in Gladbach bevorstehen

Rocco Reitz ist aus dem Zentrum von Borussia Mönchengladbach nicht mehr wegzudenken. Wird er in der Teamhierarchie weiter aufsteigen?

Mönchengladbach – Als „Aggressive Leader“ im zentralen Mittelfeld, absoluter Dauerbrenner und Publikumsliebling ist Rocco Reitz eines der Gesichter von Borussia Mönchengladbach.

In Gladbach gilt: Reitz spielt immer

Der Durchbruch des 22-Jährigen ist der größte Erfolg des Fohlenstalls seit Jahren. Was einst beim FC Bayern für Thomas Müller unter Louis van Gaal galt, zählt in Mönchengladbach für Reitz seit dem Amtsantritt von Gerardo Seoane im Sommer 2023: Er spielt immer. Seit dem 19. August 2023 hat Reitz alle 51 Bundesligaspiele der Fohlen-Elf absolviert – eine Bilanz, die sich sehen lassen kann.

Vor Saisonbeginn erreichte der Youngster den nächsten Meilenstein, als er mit Tim Kleindienst und Nico Elvedi in den Mannschaftsrat um Jonas Omlin, Julian Weigl und Alassane Pléa gewählt wurde. Das Auswärtsspiel gegen Eintracht Frankfurt am 21. September bot womöglich einen Vorgeschmack auf die weitere Zukunft am Niederrhein.

Wird Reitz im Sommer zum Kapitän?

So erhielt Reitz nach 71 Minuten die Kapitänsbinde von Julian Weigl, der für Philipp Sander ausgewechselt worden war. Zwar verließ Reitz nur acht Minuten später selbst den Rasen, dennoch stieg er zum zweitjüngsten Mannschaftskapitän der Vereinsgeschichte nach Marcell Jansen im Jahr 2007 auf.

Wie Sport Bild berichtet, könne Kapitän Jonas Omlin den Klub im Sommer verlassen, da er seinen Stammplatz nach mehreren Verletzungen an Moritz Nicolas verloren hat. Als Anwärter auf die Nachfolge zähle Reitz – genau wie Omlin-Stellvertreter Weigl und Kleindienst, der angesichts seiner unermüdlichen läuferischen Arbeit und Torgefahr (9 Tore und 6 Vorlagen in 18 Spielen) schon jetzt ein Leuchtturm der Borussia ist.

Weigl dürfte Binde behalten

Ob Reitz im Falle eines Abgangs von Omlin tatsächlich zum Mannschaftskapitän aufstiege, wirkt bei aller Euphorie um den Leistungsträger zweifelhaft. Seit Nicolas zwischen den Pfosten steht, läuft Weigl mit der Binde auf, der als ehemaliger deutscher Nationalspieler (6 Länderspiele) mit der Bilanz von 31 Champions-League-Spielen und 22 Europa-League-Partien über mehr Erfahrung verfügt. Zumal der Taktgeber ein wichtiger Baustein der Achse ist und seit der Verpflichtung im Sommer 2022 in 77 von 88 Pflichtspielen auf dem Platz stand.

Weigl die Kapitänsbinde trotz seines Stammplatzes zu entziehen, würde definitiv ein Raunen auslösen. Vielmehr dürfte der 29-Jährige zum Kapitän aufsteigen, wobei Kleindienst und Reitz als Vizekapitäne denkbar wären. Derlei Gedankenspiele bleiben bis zum Sommer aber Zukunftsmusik – auch, weil offen ist, was aus Omlin wird.

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