So bereitet sich Leverkusen auf potenzielle Star-Abgänge vor

Die Möglichkeit, dass die Xabi Alonso und Florian Wirtz Bayer Leverkusen nach der Spielzeit verlassen könnten, erfordert Vorbereitungen.

Leverkusen – Bayer Leverkusen beginnt die Reise in der reformierten Champions League am Donnerstagabend bei Feyenoord in Rotterdam. Nach dem verlorenen Finale der Europa League will die Werkself nun auch in der Königsklasse für Furore sorgen. Florian Wirtz steht dabei vor seinem Debüt: Seine ersten Auftritte auf der größten Fußballbühne verpasste der Jungstar wegen seines Kreuzbandrisses im Jahr 2022.

Erfolgstrainer Xabi Alonso hat bisher drei Partien in der Champions League begleitet, bringt ungleich mehr Erfahrung aus aktiven Zeiten beim FC Liverpool, Real Madrid und FC Bayern mit. Bayer Leverkusen beschäftigt sich vor dem Start der neuen Saison in der Königsklasse zwangsläufig mit dem Szenario, dass es gleichzeitig die letzte für Wirtz und Alonso unter dem Bayer-Kreuz wird.

Gehen Alonso und Wirtz 2025 zusammen zu Real Madrid?

Wie Sport Bild berichtet, hat Nationalspieler Wirtz frühzeitig durchblicken lassen, dass er sich im Jahr 2025 bereit für den nächsten Schritt wähnt. Öffentlich bestreitet der Jungstar bisher zwar immer wieder, einen konkreten Karriereplan zu verfolgen, intern mag dies aber anders aussehen. In Leverkusen wird sich kaum jemand große Hoffnungen machen, dass Wirtz seinen bis 2027 verlängerten Vertrag vollständig erfüllt.

Dem Fachmagazin zufolge müssen die Verantwortlichen außerdem mit einem Abschied von Alonso rechnen. Der Baske entschied sich im Frühjahr nach vielen Gerüchten um einen Wechsel zum FC Bayern oder nach Liverpool für den Verbleib in Leverkusen, dachte dabei womöglich aber an Real Madrid. Wie fussball.news bereits im Februar berichtete, gilt in Beraterkreisen jedenfalls als gesichert, dass Alonso von einem Engagement als Coach von Real Madrid träumt. Womöglich wird er dort sogar Wirtz als Antrittsgeschenk bekommen.

Sportchef Simon Rolfes führt die ‚Schattenliste‘

Bei Real hat Trainerlegende Carlo Ancelotti zwar nach vielen Gerüchten über einen Wechsel zum brasilianischen Verband kurz vor Jahresende bis 2026 verlängert, dem Magazin zufolge gilt dennoch ein Abschied ein Jahr zuvor am Ende der laufenden Saison als wahrscheinlich. Leverkusen träfe dies aber nicht unvorbereitet: Im Wissen um die große Karriere, die Alonso bevorstehen würde, soll sich der Klub von dessen ersten Arbeitstag an mit möglichen Nachfolgern befasst haben.

Im modernen Fußballjargon ist dabei gerne die Rede von einer ‚Schattenliste‘. In Leverkusen sollen darauf fortlaufend Erkenntnisse über möglichen Nachfolgekandidaten bei Sportchef Simon Rolfes festgehalten werden. Als potenzielle Namen nennt das Blatt unter anderem Sebastian Hoeneß vom VfB Stuttgart, Fabian Hürzeler von Brighton & Hove Albion oder Raúl, der bei Real Madrid selbst auf die Nachfolge von Ancelotti hoffen soll.

Auch auf dem Spielermarkt bereitet sich Leverkusen für alle Eventualitäten vor

Die sogenannten ‚Schattenlisten‘ gibt es aber nicht nur für die Trainerposition. Auch auf dem Spielermarkt gehört es längst zum Standard, sich für alle Eventualitäten zu wappnen. In Leverkusen rechnen sie mit einer Rekordablöse für Wirtz, wann auch immer sie fließen mag. Damit kann nicht nur ein Nachfolger verpflichtet werden, sondern die Qualität im Kader generell sogar erhöht werden, obwohl ein absoluter Schlüsselspieler gehen würde.

Bei der Werkself gibt es damit gute Erfahrungen: Der Abschied von Kai Havertz zum FC Chelsea im Jahr 2020 ermöglichte einige Transfers, die zuletzt großen Anteil an der historischen Double-Saison hatten. Auch Wirtz kam in Vorbereitung auf den Abschied von Havertz. Seine Verpflichtung aus dem Nachwuchs des 1.FC Köln schlug Wellen, die bis heute zu spüren sind, wie Max Eberl zuletzt verraten hat.

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