Gladbach-Aufstellung gegen Eintracht: Kleindienst-Rätsel gelöst

Vor dem Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt gibt es bei Borussia Mönchengladbach mehrere Fragezeichen. Mit welcher Elf könnten die Fohlen beginnen?

Update vom 8. Februar 2025, 18.22 Uhr: Tim Kleindienst hat den Sprung in die Startelf von Borussia Mönchengladbach geschafft. Dafür fallen Philipp Sander und Nico Elvedi wegen eines Infekts kurzfristig aus. Alassane Pléa gelang der Sprung in den Kader.

Nicolas – Scally, Itakura, Friedrich, Ullrich – Neuhaus, Weigl – Ngoumou, Stöger, Hack – Kleindienst

Erstmeldung vom 7. Februar 2025: Mönchengladbach – Nach dem Auswärtsspiel beim VfB Stuttgart hat Borussia Mönchengladbach direkt den nächsten Top-Gegner vor der Brust.

Gladbach ist wieder gegen die Eintracht gefordert

Borussia empfängt am Samstag (18.30 Uhr, alle TV-Infos) zum Top-Spiel des 21. Bundesliga-Spieltags Eintracht Frankfurt. Die Adlerträger sind im Kalenderjahr 2025 auf nationaler Ebene ungeschlagen, kommen nach dem Wintertransferfenster aber wie eine Wundertüte daher. Die Lücke, die durch den Wechsel von Omar Marmoush zu Manchester City entstanden ist, soll von Elye Wahi und Last-Minute-Neuzugang Michy Batshuayi geschlossen werden.

„Es sind Fragezeichen hinter den neuen Spielern, ob sie fit und einsatzfähig sind, aber sie haben mehrere Profile, die Marmoush auf eine andere Weise ersetzen können“, sagte Gladbach-Coach Gerardo Seoane auf der Pressekonferenz über das Rätsel, mit dem die Fohlen konfrontiert werden. Seine Augen richtete Seoane auch auf Hugo Ekitiké und Ansgar Knauff, deren Tempo der Gladbacher Defensive Probleme bereiten kann.

Gladbach-Aufstellung gegen Frankfurt: In der Offensive bleiben zwei Fragezeichen

Während Seoane „mit einem neidischen Auge“ auf die Entwicklung der Frankfurter Eintracht blickt, bangt der Schweizer um seinen Top-Torjäger. Tim Kleindienst hatte unter der Woche mit muskulären Problemen in der Wade zu kämpfen und absolvierte am Donnerstag nur eine Laufeinheit. „Wir haben noch zwei Tage Zeit. Es wird knapp, aber wir hoffen, dass es reicht“, so Seoane, dessen Optimismus von einer Portion Vorsicht geprägt war: „Er konnte die Woche nicht mittrainieren, es ist keine ideale Vorbereitung, von daher ist schon ein Fragezeichen dahinter.“

Ein Fragezeichen steht auch hinter Alassane Pléa. Der offensive Mittelfeldspieler verpasste die Partien gegen den VfL Bochum und Stuttgart, am Donnerstag erfolgte die Teilintegration ins Mannschaftstraining. „Ich weiß nicht, ob das schon für den Kader reicht. Der Ausfall war nur zehn Tage, aber es braucht sicherlich noch das eine oder andere mehr, damit er bei einem Bundesligaspiel aktiv mitmachen kann“, ließ Seoane Zweifel an einem Einsatz aufkommen.

Wie kann Gladbach Kleindienst ersetzen?

Schon in der Hinrunde saß Plea gegen Frankfurt lediglich auf der Bank, sowohl in der Bundesliga als auch im DFB-Pokal erhielt Kevin Stöger den Vorzug. Beim 31-Jährigen bahnt sich dennoch Licht am Ende des Tunnels an, während Franck Honorat (Haariss im Fuß) und Rocco Reitz (operativer Eingriff am Fuß) definitiv ausfallen werden.

Die Frage aller Fragen lautet, wie Gladbach den drohenden Ausfall von Kleindienst kompensieren würde. „Wir haben in den letzten Wochen wichtige fehlende Spieler gehabt, die wir als Mannschaft gut aufgefangen haben. Ich hoffe, dass uns das auch so gelingen wird“, beschwichtigte Seoane die Personalsituation und führte zwei Alternativen an: „Wir haben mit Tomáš Čvančara und Shio Fukuda zwei Stürmer, die ihn ersetzen können.“ Sollte Pléa den Sprung in den Kader schaffen, wäre er ebenfalls ein Kandidat für die Sturmspitze.

Da Nathan Ngoumou gegen Stuttgart sein Startelfcomeback gefeiert hat, dürfte der pfeilschnelle Franzose auch gegen die Eintracht die rechte Außenbahn bekleiden. Dort kann auch Čvančara spielen, der es körperlich jedoch eher mit den gegnerischen Innenverteidigern aufnehmen kann. Ein Vorteil ist womöglich der verletzungsbedingte Ausfall von Robin Koch, an dessen Stelle Tuta treten wird.

Die voraussichtliche Aufstellung von Borussia Mönchengladbach gegen Eintracht Frankfurt

Nicolas – Scally, Itakura, Elvedi, Ullrich – Sander, Weigl – Ngoumou, Stöger (Pléa), Hack – Čvančara (Kleindienst)

Ein Abrücken vom 4-2-3-1 ist bei Borussia nicht zu erwarten. An Torwart Moritz Nicolas rüttelt Gerardo Seoane indes ebenso wenig wie an der Viererkette, die sich in den vergangenen Wochen festgespielt hat. Auf Linksverteidiger Lukas Ullrich wartet eine besondere Partie, da er im DFB-Pokal-Duell mit der Eintracht am 30. Oktober 2024 seinen ersten Startelfeinsatz in dieser Saison absolvierte und seitdem nicht mehr aus der Anfangself wegzudenken ist.

Im Mittelfeld ist Vizekapitän Julian Weigl ohnehin eine Bank, Sander hat sich in Stuttgart nicht zum ersten Mal als zuverlässige Alternative zu Reitz erwiesen. Im Offensivbereich dürfte Ngoumou als Tiefgänger auf Rechtsaußen gefragt sein und Kevin Stöger als zentraler Kreativspieler, sollte Pléa ausfallen. Ist Kleindienst für das Spiel fit, erhält der Top-Torjäger den Vorzug. Reicht es aber nicht, wäre zu erwarten, dass Čvančara ihn ersetzt.

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